
Projekt Trommelzauber
In regelmäßigen Abständen findet an der Abteischule eine Projektwoche statt: Unter Anleitung eines Profis vom Projekt „Trommelzauber“ üben alle Kinder der Schule ein mitreißendes Stück über die Suche nach der Zaubertrommel ein. Jedes Kind ist mit einer afrikanischen Trommel (Djembe) daran beteiligt. In der Projektwoche werden gemeinsam Kostüme gebastelt, Tänze eingeübt und natürlich getrommelt bis die Schule bebt. Am Ende der Woche werden alle Eltern eingeladen das eingeübte Stück mitzuerleben! Ein tosender Applaus am Ende der Aufführung ist den kleinen Künstlerinnen und Künstlern sicher!
Gemeinsames Lernen
Die Abteischule ist seit dem Schuljahr 2022/23 eine Schule des „Gemeinsamen Lernens“. Das bedeutet, dass hier Kinder mit und ohne sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf gemeinsam unterrichtet werden. Die Lehrkräfte der Grundschule werden dabei von Förderschullehrerinnen und -lehrern unterstützt. Diese erstellen einen Förderplan für die Kinder, die die besondere Förderung benötigen, und fördern diese Schüler und Schülerinnen im Einzelunterricht und/oder während des Unterrichts der Klasse.
Der sonderpädagogische Förderbedarf wird unter enger Einbeziehung der Eltern durch das sogenannte AO-SF-Verfahren ermittelt. Eltern können dabei entscheiden, ob ihr Kind an einer Förderschule oder an einer Schule des gemeinsamen Lernens unterrichtet wird.
Lesepatinnen und -paten
Um die Lesemotivation unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern und die Kinder beim Leselernen zu unterstützen, sind Lesepatinnen und -paten an unserer Schule aktiv. Das sind die Männer und Frauen, die ehrenamtlich in die Schule kommen und – in Absprache mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer - mit einzelnen Kindern lesen üben. Die meisten Kindern genießen es, dass eine Person nur für sie da ist und freuen sich auf diese besondere Zeit.
Projekt: „Mein Körper gehört mir“
Es wird stets im 4.Schuljahr angeboten, alle 4.Klassen nehmen daran teil.
Das Projekt ist eingebettet in das Thema Sexualerziehung. Sexualerziehung muss laut Lehrplan verpflichtend in der Grundschule unterrichtet werden.
„Mein Körper gehört mir“- Das theaterpädagogische Programm gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen wurde 1994 von Anna Pallas und Reinhard Gesse von der theaterpädagogischen Werkstatt GmbH in Osnabrück in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund, der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS), der Niedersächsischen Polizei und weiteren Organisationen entwickelt.
2 Schauspieler bzw. Theaterpädagogen, immer Frau und Mann, zeigen in kurzen Szenen Alltagssituationen/ Probleme, die sie dann mit den Kindern besprechen bzw. gemeinsam Lösungen erarbeiten. Die Kinder lernen durch dieses theaterpädagogische Programm ihren Gefühlen zu vertrauen und sich selbst zu schützen.
So werden Z.B. die Drei Fragen thematisiert, die den Kindern helfen, in unsicheren Situationen zu entscheiden, welches Handeln richtig ist.
Habe ich ein Ja- oder ein Nein-Gefühl?
Weiß jemand wo ich bin?
Bekomme ich Hilfe, wenn Hilfe brauche?
Wird eine der Fragen mit „nein“ beantwortet, so sollten sich die Kinder gegen die Situation entscheiden.
https://www.tpwerksttt.de/programme/mein-körper-gehört-mir
Hausaufgaben
Hausaufgaben unterstützen die individuelle Förderung. Sie dienen dazu das im Unterricht Erarbeitete einzuprägen, einzuüben und anzuwenden und/ oder bereiten auf die nächste Unterrichtsstunde vor.
Die Hausaufgaben werden von Lehrern*innen regelmäßig überprüft und für die weitere Arbeit im Unterricht ausgewertet.
Es ist Aufgabe der Eltern zu kontrollieren, dass aufgegebene Hausaufgaben auch bearbeitet werden. Die Hausaufgaben sollten von den Schülern*innen selbstständig erledigt werden.
In den Klassen 1 und 2 sollten die Hausaufgaben bei konzentriertem und ungestörtem Arbeiten innerhalb der Arbeitszeit von 30 Minuten erledigt werden können.
In den Klassen 3 und 4 sollten die Hausaufgaben bei konzentriertem und ungestörtem Arbeiten innerhalb der Arbeitszeit von 45 Minuten erledigt werden können.
Lesezeit
Im Schuljahr 2023/2024 ist in NRW eine verbindliche Lesezeit von 3x20 Minuten pro Woche eingeführt worden. Diese Lesezeit wird zu festen Zeiten verbindlich im Stundenplan eingetragen.
Mit der verbindlichen Lesezeit möchte das Ministerium einen gezielten Schwerpunkt setzen um die Basiskompetenzen in der Grundschule im Bereich Lesen zu fördern bzw. zu stärken und abzusichern.
Ziel ist es, Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Regelmäßigkeit in der Leseförderung sicherzustellen. Dies geschieht unter anderem durch eine Konzentration auf das Vorlesen und das gemeinsame laute Lesen.
Die Abteischule hat verbindlich Methoden vereinbart, um die 3x20minütige Lesezeit u unterrichten.
Ein zusätzliches Ziel ist es auch, die Lesemotivation zu steigern. Dazu werden unterschiedliche Aktionen geplant: z.B. eine Autorenlesung, Besuche in der Stadtbücherei, ein Bücherbasar…
Schulpflegschaft
Die Schulpflegschaft ist die Interessenvertretung aller Eltern. (Klassenpflegschaftsvorsitzende und -vertreter*innen). Die Schulpflegschaft bespricht und berät Themen vorab, zu denen in der Schulkonferenz Entscheidungen getroffen werden sollen. Hier werden die unterschiedlichen Standpunkte der gewählten Elternvertreterinnen und -vertreter ausgetauscht.
Klassenpflegschaft
In der Klassenpflegschaftsitzung werden u.a. Unterrichtsinhalte und -methoden, Bewertungsmaßstäbe/Leistungsüberprüfungen, Unterrichtsvorhaben und Schulveranstaltungen besprochen. Zusammengefasst alles was den Unterricht und das Schulleben betrifft. Aus dieser Runde wird ein/eine Vorsitzende/r und ein/eine Stellvertreter/in gewählt. Diese sind Bindeglieder zwischen Eltern und Lehrkraft und sie sind Mitglieder der Schulpflegschaft.
