
Seit fast zehn Jahren arbeitet Frau Elstermann zusammen mit Ihren Border Collies Fergy und Ian in ihrer Klasse. Beide Hunde verfügen über eine anerkannte Gehorsamsprüfung und einen Eignungstest. Zudem haben Fergy und Frau Elstermann eine Therapiehundeteam-Ausbildung mit dem Schwerpunkt „Schulhund“ gemacht.
Fergy und Ian kommen jeden Tag mit in die Schule und unterstützen die Klasse beim Lernen. Zum Teil werden sie gezielt im Förderunterricht eingesetzt. Ansonsten sind sie „einfach nur anwesend“.
Einige Klassen konnten mit Fergy, Ian und Frau Elstermann auch schon im Sachunterricht zum Thema „Hund“ arbeiten, lernen und praktische Erfahrungen. Dort standen nicht nur Themen wie „Körperbau“ und „tägliche Versorgung“ im Mittelpunkt des Unterrichts, sondern auch „Richtiges Verhalten gegenüber Hunden“ und die Körpersprache von Hunden.
In den vergangenen Schuljahren wurde auch eine Hunde AG angeboten, in der Kinder den Umgang mit Hunden lernten und einige Tricks mit ihnen einüben konnten.
Das können Schulhunde bewirken:
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Förderung der Wahrnehmung
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Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen
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Förderung der Lernmotivation
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Förderung der Grob- und Feinmotorik
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Förderung des Verantwortungsbewusstsein
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Angstabbau gegenüber Hunden und Tieren
Im Umgang mit den Hunden gibt es klare Regeln, die eingehalten werden müssen. Diese Regeln werden vor dem Besuch der Hunde thematisiert.
Unsere Erfahrung mit den Schulhunden:
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Die Klasse arbeitet sehr ruhig, da die Kinder wissen, dass Lärm den Hunden weh tut.
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Die Kinder entwickeln im Umgang mit den Hunden und untereinander mehr Emotionalität und verbessern ihr Sozialverhalten.
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Hoher Motivationsantrieb bei der Arbeit mit den Hunden, da die Hunde das eigene Verhalten direkt spiegeln.
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Verbesserung der Körperspannung durch die Arbeit mit den Hunden
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und ganz klar: Angstabbau!!! Die Kinder bewegen sich völlig angstfrei mit den Hunden zusammen in der Klasse, sie streicheln sie und schmusen mit ihnen.
